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Rasenspielfelder verdichtungsfrei erneuern
Natürlich liegt bei einem Fußballspiel das Hauptaugenmerk der meisten Zuschauer auf ihrer Mannschaft, auf spannenden Zweikämpfen und auf erlösenden Torschüssen. Für den Profispieler sieht das im Wesentlichen nicht anders aus, allerdings spielen neben seiner Ausrüstung auch noch der Ball, der Rasen und das Spielfeld eine große Rolle für eine gute Leistung und damit auch für den Erfolg seiner Mannschaft.
Für den Rasenprofi stellt sich die Sache noch ganz anders dar. Beim Neubau oder der Renovation eines Rasenspielfeldes liegt das Hauptaugenmerk aller Beteiligten auf einer Schicht. Vom Auftraggeber über die ausführende Firma, Architekten, begleitende Gutachter bis hin zum Greenkeeper sind sich alle einig: das Wichtigste ist die Rasentragschicht. Diese Rasentragschicht ist die "Lebensader" des Spielfeldes. In ihr wurzelt der Rasen, auf ihr wird gespielt, sie soll biologisch aktiv und vital, scherfest und stabil, gleichzeitig aber extrem wasserdurchlässig sein, so dass ein Spielbetrieb bei jedem Wetter möglich ist.
Dabei ist nicht nur ihre Zusammensetzung und Sieblinie entscheidend, auch ihr Einbau muss fehlerfrei und ohne Verdichtungen erfolgen um Wasserdurchlässigkeit, Langlebigkeit und Scherfestigkeit zu garantieren. Deshalb wird diese schwierige Aufgabe in der Regel von Spezialfirmen mit Substratfertigern erledigt, mit deren Hilfe das Substrat leicht rückverfestigt und absolut höhengenau in nur einem Arbeitsgang eingebaut werden kann. Denn danach sollte die Rasentragschicht nicht mehr mit mittelschweren und schweren Maschinen befahren werden, weder beim Einbau des Fertigrasens, noch bei späteren Pflegemaßnahmen oder bei einem eventuellen Austausch des Fußballrasens.
Dieser Aufgabe begegnet der bekannte Rollrasenspezialist Schwab aus dem oberbayerischen Waidhofen auf zweierlei Art. Zum Einen werden alle Sport-Premiumqualitäten nicht nur auf sandvermagerten Anzuchtböden produziert, sondern auch vor der Ernte zusätzlich noch besandet. Dieser Arbeitsgang, der im Stadion ohnehin notwendig wäre, wird so bereits bei Schwab vorab erledigt. Für den Greenkeeper entfällt der erste Besandungsgang und er muss die empfindliche Tragschicht und den frischen Rasen im Stadion nicht mit schweren Sandstreuern belasten.
Außerdem ist es Schwab durch seine Verlegetechnik möglich, ein Spielfeld komplett auszutauschen ohne Verdichtungen in der Tragschicht zu hinterlassen. Dies wird erreicht, indem die Verlegespezialisten von Schwab schon beim Ausbau des Altrasens nur mit extrem leichten Schälfräsen und Dumpern operieren. Danach wird am Spielfeldrand die Tragschicht mit großen Platten geschützt, auf denen die Rasenrollen hereintransportiert werden. Die einzige Maschine, die auf das ungeschützte Spielfeld fahren darf ist die Verlegemaschine für die 2,20m breiten Jumbo- Rollen, die auf vier bodenschonenden Gummiketten läuft und nachweislich weniger Bodendruck als der menschliche Fuß verursacht. Sie holt sich die bis zu 35m langen Rollen am Spielfeldrand vom Stapler ab und verlegt sie bodenschonend im Stadion. Keine schwere Maschine, kein Stapler oder Radlader berührt die ungeschützte Rasentragschicht. Derzeit gibt es weltweit keine andere Großrollen Verlegemethode die auch nur annähernd so bodenschonend ist wie Schwabs Jumbo Verlegetechnik.
Ebenso verfährt Schwab bei Ausbesserungen, beispielsweise eines Strafraumes. Spielfeld und Laufbahn werden abgedeckt und geschützt, lediglich in dem Bereich in dem Rasen ausgetauscht wird fährt Schwab mit einer leichten Schälfräse und einem leichten Dumper und entsorgt den Altrasen. Beim Einbau wird genauso sorgfältig verfahren. Nur die Verlegemaschine darf aufs Spielfeld. Kein Stapler, Lader oder ähnliches schweres Gerät befährt eine ungeschützte Tragschicht.
Auf diese Weise stellt Schwab sicher, dass empfindliche Tragschichten dauerhaft biologisch aktiv und wasserdurchlässig bleiben und beweist gleichzeitig auf eindrucksvolle Weise seine technischeÜberlegenheit gegenüber allen anderen Verlegemethoden.